oje, die Fragen zur letzten Geschichte stapeln sich schon, und ich bin noch nicht mal dazu gekommen, die Fragen zur vorletzten Geschichte zu beantworten... Ich hoffe, ihr seht es mir nach, denn immerhin schreibe ich gerade in großen Mengen Dialoge fürs Spiel
ErwinR42 wrote:Echt gute Geschichte mit viel Spannung. Was mich immer noch stört, ist, dass die Paladine als "böse" und größenwahnsinnig rüberkommen. Sie sollten auf alle Fälle Respektpersonen sein, denen man sich auch anschließen kann...
Erst mal danke fürs Lob
Toady wrote:Also ehrlich gesagt fand ich diese Geschichte bis jetzt die Schwächste. Das gerede über den König war viel zu Bruchstückhaft für ein richtiges Gespräch, es wurde auch nicht erklärt warum der Ex-Paladin auf den Holzfäller losging....war es wegen Rhobar? War es wegen der Beleidigung der Myrtaner? Und nur weil eine kurze Prügelei stattgefunden hat sind alle hinundweg? Das Hans-Jörg den "Namen" Leboras (Der kleine Bruder von Legolas) für seine Geschichte übernommen hat, war zwar auch ein kleines Pfuipfui in meinen Augen, aber man kann es nicht allen Recht machen und ich schieb es mal auf den Stress den er in letzter Zeit hatte.
Ah, das ist schade, aber es kommt sicher wieder eine Geschichte, die dir besser gefällt.
Vielleicht kurz zur Erklärung: Der Angriff auf den Holzfäller erfolgte weder wegen Rhobar III noch wegen der Beleidigung der Myrtaner, sondern weil der Holzfäller so euphorisch über den Krieg geredet hat. Leboras ist kriegsmüde, und er ist für sich zu der Erkenntnis gelangt, dass Gewalt zu nichts führt. Deshalb hat er sich vom Kriegerhandwerk losgesagt. Er ist aber ein Krieger, durch und durch. Der Angriff erfolgt, weil seine Instinkte mit ihm durchgehen und die Gewalt aus ihm herausbricht. Erst nach dem Angriff erkennt er, dass er gegen seine neuen Prinzipien verstoßen hat und noch immer den Instinkten des Kriegers folgt. Da ist die Nase aber schon gebrochen
Zum Namen Leboras: So hieß schon der Held aus Andres Kurzgeschichte. Das ist damals vielleicht nicht so aufgefallen, weil die Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben war. Da wir versprochen haben, die Figuren der Gewinner in die Geschichten aufzunehmen, haben wir freilich auch den Namen übernommen... Alles andere wäre nicht gerade nett gewesen.
Phil the master wrote:Aber ich hätte noch eine Frage: Wird Leboras auch später im Spiel zu finden sein?
Spannend wäre es, weil die Figur in meinen Augen sehr interessant ist. Ich bespreche das mit den Level-Designern, kann’s aber im Augenblick nicht versprechen.
Pyromatar wrote:Wird man von dir Andre auch in Zukunft was hören? Das heißt sind weitere solche Zusammenarbeiten zwischen dir und Hans-Jörg geplant?
Von Andre hören wird man sicher noch was
arki95 wrote:ich wollte wissen, ob du gothic 1, 2, 3 geschrieben haben und ob es diese dann auch vielleicht sogar in form eines Buches gibt, da ich diese dem entsprechend auch unheimlich gerne lesen würde. Ich bin ein großer Fan von den storry von gothic. ich bin ja grade selber dabei ein buch im Mittelalter zu schreiben. Da es ja sehr lange storrys hat und ich darauf brenne alles so fein wie es in meinen gehnen steckt zu beschreiben, wird das immer länger.
Mich freut, dass ich viel weniger fragen in meinem eigenen roman offen habe, da sich vieles schon in allen gothicserien beantworten ließ.
Gothic 1, 2 und 3? Nein. Die stammen ja aus der Feder von Piranha Bytes...
arki95 wrote:Was halten sie eigenlich von Gott?
Ugh, das ist jetzt aber eine sehr allgemeine Frage, über die man stundenlang schreiben könnte (zumal einer meiner Studienschwerpunkte Religionssoziologie war
crusader1 wrote:Und das Ende hat eine Dramatik, wie ich sie noch nie in einer Geschichte gelesen habe. Diese Ungewissheit, was denn nun aus Leboras wird und ob es noch einen tieferen Sinn für seine Anwesenheit gibt, ist wirklich außerordentlich gut.
Ich weiß, diese Beweihräucherung ist etwas überstürzt, aber ich bin so von dieser Kurzgeschichte mitgerissen und begeistert, dass ich direkt schreiben musste Bitte weiter so Und was man da an neue Wörter kennen lernt.... Geldkatze Ich wusste gar nicht, dass so etwas einen eigenen Namen hat
Auf jeden Fall danke ich dir herzlich fürs Lob
PTM wrote:Heißt das auf einer der im Spiel zu erhaltenen Karten ist auch ein Teil von Myrtana (Varant) drauf zu sehen?
Welche Karten letztlich herausgegeben werden, steht im Augenblick noch nicht fest. Aber wir haben für uns freilich eine große Karte gemacht, auf der die Lage des Kontinents und der Südlichen Inseln zu sehen ist.
PTM wrote:Heißt das es wird auch Inseln geben, die man nicht erkunden kann?
Ja. Da geht es darum, den Eindruck einer großen, lebendigen Welt zu erzeugen. Nimm mal beispielsweise an, ein König hat Hilfstruppen von einer weiter entfernten Insel. Da könnte man zum Beispiel einfach nur schreiben: "Die Hilfstruppen sind eingetroffen." Man könnte aber auch schreiben: "Die Hilfstruppen aus xxx sind angekommen." Da würdest du die Insel xxx zwar nicht besuchen, aber du wüsstest, dass es eine Insel namens xxx gibt, die Welt also nicht am Bildschirmrand endet. Von den Südlichen Inseln war ja auch schon die Rede, lange bevor man sie durchwandern konnte.
arki95 wrote:Kann es sein, dass du manche sachen klaust. meist die namen???
wie ardeo= ich brenne zu ARDEa
oder robor=Kraft Stärke zu ROBaR
Geldern einfach von der karte genommen???
und einige andere sachen mehr???
Erst mal ganz allgemein: Ein Autor klaut nicht, ein Autor zitiert
Aber ich habe das Gefühl, dass den Fragen ein ganz anderes Missverständnis zugrunde liegt. Die Fragen scheinen eher an Piranha Bytes als an Spellbound gerichtet zu sein, denn die Namen, die du nennst, stammen ja von Piranha Bytes und nicht von Spellbound. Deshalb zur Erklärung: Gothic 1, 2 und 3 wurden von Piranha Bytes entwickelt. Spellbound ist nur für Arcania zuständig.
Nun aber noch einmal zurück zur allgemeinen Antwort von oben: Selbst wenn PB die oben genannten Namen „geklaut“ hat, ist das durchaus legitim, denn sie haben die Namen gar nicht geklaut, sondern zitiert, um bei den Spielern bestimmte Assoziationen zu wecken. Das ist eine uralte Technik, auf die Autoren schon seit Jahrhunderten zurückgreifen.
Grüße
Hans-Jörg




